Selbstfürsorge & Achtsamkeit im Alltag

Wenn wir uns selbst aus dem Blick verlieren

Warum Ruhe oft in den ganz unscheinbaren Momenten liegt und wie wir lernen, uns selbst wieder mit mehr Wohlwollen zu begegnen.

Die eigenen Bedürfnisse im Alltag neu erkunden

Zwischen all den täglichen Anforderungen und unseren eigenen Ansprüchen bleibt oft nur wenig Raum für uns selbst.

Wenn Menschen zu mir in die Praxis kommen und wir über Selbstfürsorge sprechen, denken viele zuerst an große Auszeiten oder aufwendige Wellness-Wochenenden.

Doch wenn wir ehrlich sind, beginnt die Fürsorge für uns selbst viel früher – oft in den ganz alltäglichen, beinahe banalen Momenten.

Wo beginnt echte Selbstfürsorge?

Ein liebevoller Umgang mit sich selbst fängt zum Beispiel schon bei einer guten, ausgewogenen Mahlzeit an. Wie oft essen wir hastig, mit dem Blick auf das Telefon oder neben dem eingeschalteten Computer? Sich bewusst die Zeit zu nehmen, in Ruhe zu essen und den Moment wirklich wahrzunehmen, ist ein erster, sehr starker Anker, um im eigenen Alltag wieder präsenter zu werden.

Oft neigen wir dazu, anderen Menschen in unserem Umfeld viel mehr Fürsorge, Zeit und Verständnis entgegenzubringen als uns selbst. Wenn wir spüren, dass wir ständig am Limit sind, ist das ein guter Moment, um innezuhalten und zu schauen, wo unsere eigene Batterie eigentlich bleibt.

Aktive Entspannung statt bloßes Auspowern

Viele von uns versuchen, den Stress des Tages am Abend abzubauen. Wir kommen nach Hause, schnüren die Joggingschuhe und rennen sofort wieder los. Daran ist prinzipiell überhaupt nichts verkehrt. Doch manchmal ist dieses Auspowern weniger eine aktive Entspannung und vielmehr ein leises Davonlaufen vor der inneren Unruhe – oft sogar noch getrieben von dem Wunsch nach Selbstoptimierung.

Unser Geist wird durch die körperliche Erschöpfung vielleicht für den Moment ruhig, aber das innere Rad dreht sich am nächsten Tag unweigerlich weiter. Manchmal schenkt uns ein ruhiger, bewusster Spaziergang durch den Wald viel mehr von dem Boden unter den Füßen, den wir gerade so dringend brauchen. Es geht darum, eine Achtsamkeit für den eigenen Körper zu entwickeln, der uns oft früh genug leise Stopp-Signale sendet, wenn wir uns überfordern.

Die eigenen, strengen Maßstäbe erkennen

Interessanterweise ist der Druck, den wir spüren, oft gar nicht allein von außen auferlegt. Viel häufiger sind es unsere eigenen, unheimlich strengen Maßstäbe, mit denen wir uns selbst durch den Tag treiben. In unserer schnelllebigen Zeit hinterfragen wir kaum noch: Was ist mir eigentlich wirklich wichtig? Und wer sagt, dass ich immer perfekt funktionieren muss?

Achtsamkeit und Selbstreflexion helfen uns dabei, diese inneren Muster zu verstehen und die Dinge für uns neu einzuordnen.

Wieder mehr Raum für dich selbst

Es braucht keine großen, lebensverändernden Maßnahmen, um wieder mehr bei sich anzukommen. Es sind die kleinen, aber regelmäßigen Routinen, die uns tragen. Es dauert oft nicht lange, sich eine winzige Auszeit am Tag zu schaffen – und doch fällt es uns oft schwer, uns morgens auch nur fünf Minuten Ruhe für uns selbst einzuräumen. Fünf Minuten, um den Tag bewusst zu beginnen, anstatt sofort in den Funktionsmodus zu wechseln.

In Ruhe schauen, was dich wieder trägt

Es gibt viele feine Möglichkeiten, Selbstfürsorge im Alltag wieder Raum zu geben.

Wenn du das Gefühl hast, dass du dir in deinem Alltag ein wenig abhandengekommen bist, schauen wir in meiner Begleitung gerne gemeinsam, welche kleinen Schritte zu dir passen.

Lass uns in einem kostenfreien Erstgespräch in Ruhe herausfinden, wie du wieder mehr Balance für dich finden kannst.

Kontakt – Privatpraxis

(für Selbstzahler – siehe FAQ)

Unsere Arbeit ist Vertrauenssache und das kann man nur persönlich herausfinden.
Ein ca. 30-minütiger, kostenfreier Termin bietet dir die Möglichkeit, mich kennenzulernen und mit mir zu sehen, was ich für dich tun kann.

Nicole Haas – Privatpraxis
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Heilpraktikerin für Psychotherapie Rosenheim Mitgleid in der Deutschsprachige Gesellschaft für kontextuelle Verhaltenswissenschaften

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