Wenn das Gedankenkarussell keine Pause macht

Über den Körper innere Ruhe finden

Warum wir den Gedankenstrom selten nur mit dem Verstand anhalten können und wie uns sanfte Bewegung neuen Halt gibt.

Wenn der Kopf einfach keine Ruhe findet

In meiner Praxis begegnet mir oft der tiefe Wunsch, das endlose Gedankenkarussell – das uns manchmal bis tief in die Nacht wachhält – einfach mit dem Verstand zu beruhigen. Wir wollen dieses anstrengende Gefühl verständlicherweise so schnell wie möglich hinter uns lassen. Doch oft kostet uns genau dieser Versuch sehr viel Kraft. Wenn wir noch nicht gelernt haben, eine gewisse Distanz zu dem ständigen Grübeln einzunehmen, ist es unheimlich schwer, sich einfach aus der Unruhe „herauszudenken“.

Dieser Dauerbetrieb im Kopf bleibt zudem selten ohne Folgen. Er bringt oft körperliche Begleiterscheinungen wie innere Unruhe oder schlaflose Nächte mit sich. Je aufgewühlter wir sind und je mehr wir uns auf ein Thema fokussieren, desto schwerer fällt es unserem Körper, die Anspannung loszulassen. Er befindet sich in einem stetigen Alarmmodus.

An diesem Punkt kann es sehr wertvoll sein, den Körper ganz bewusst mit einzubeziehen, um wieder mehr Orientierung und Halt zu finden.

Ein anderer Anker für Körper und Seele

Die Erfahrung in meiner Praxis zeigt, dass es ein schöner und unterstützender Ansatz ist, sich diesem Thema von zwei Seiten zu nähern. Zum einen können wir gemeinsam schauen, welches Handwerkszeug und welche Ressourcenübungen aus meinem Werkzeugkoffer dabei helfen, einen etwas leichteren Ausstieg aus dem Gedankenkreisen zu finden. Gleichzeitig geht es ganz speziell darum, das Entspannen wieder zu lernen, damit der Körper überhaupt erst die Chance bekommt, ein wenig zur Ruhe zu kommen.

Der Atem ist der Schlüssel zur Ruhe.

In meiner Begleitung beginnen wir deshalb oft damit, uns ganz behutsam dem eigenen Atem zuzuwenden und gemeinsam zu verstehen, warum er uns in stürmischen Momenten so viel Halt geben kann.

Qigong – Ruhe finden in der sanften Bewegung

An diesem Punkt kommt für mich ganz natürlich Qigong ins Spiel. Aus meiner persönlichen Erfahrung weiß ich: Wenn man sich noch nicht viel mit Übungen in absoluter Ruhe beschäftigt hat, ist es schwer, das Gedankenkino einfach abzustellen. Ich habe deshalb die bewegten Übungen aus dem Qigong selbst als unheimlich wohltuend und entlastend kennengelernt.

Wir sind in Momenten großer innerer Anspannung nicht gezwungen, still zu sitzen. Stattdessen können wir über die Bewegung und die Fokussierung auf andere Dinge ganz sanft in die Ruhe eintauchen – und natürlich spielt auch hier der Atem wieder eine tragende Rolle. Auch die Vorstellungsbilder der Natur, mit denen wir im Qigong arbeiten, haben oft schon eine wunderbar beruhigende Wirkung.

Wenn du möchtest, kannst du auf meiner Seite unter Qigong in der Therapie oder in meinem Qigong-Blog noch mehr darüber lesen, wie dich diese Ansätze vielleicht unterstützen können. Und ganz wichtig: Qigong ist in meiner Praxis immer ein Angebot. Jeder ist herzlich eingeladen, die Übungen auszuprobieren und nach und nach eigene Erfahrungen damit zu sammeln.

Gemeinsam Wege suchen

Es gibt vielfältigste Weisen, an diese Situationen heranzugehen.

Was am besten zu dir und deiner aktuellen Situation passt, bespreche ich gerne mit dir.

Lass uns in einem kostenfreien Erstgespräch in Ruhe schauen, wie du wieder neue Orientierung finden kannst

Weitere Informationen:

Psychotherapie

Kontakt – Privatpraxis

(für Selbstzahler – siehe FAQ)

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Ein ca. 30-minütiger, kostenfreier Termin bietet dir die Möglichkeit, mich kennenzulernen und mit mir zu sehen, was ich für dich tun kann.

Nicole Haas – Privatpraxis
Heilpraktikerin für Psychotherapie
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Heilpraktikerin für Psychotherapie Rosenheim Mitgleid in der Deutschsprachige Gesellschaft für kontextuelle Verhaltenswissenschaften

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